Baukredit
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In den letzten Jahren hat sich rund ums Eigenheim viel verändert. Im Zuge der Notenbankpolitik sind die Zinssätze für den Baukredit auf einem Tiefststand angekommen. Gleichzeitig werden Immobilien immer teurer. Eine Ursache sind steigende Anforderungen.

Gerade im Hinblick auf das Thema Energieeffizienz machen neue gesetzliche Vorgaben es gerade dem Bauherren nicht unbedingt leicht. Aber auch beim Kauf sind einige Punkte zu beachten. Welche Bedeutung hat der Energieausweis? Warum spielt der Energiepass auch beim Baukredit eine Rolle?


Neue Regeln – der Energieausweis muss sein

Das Ziel der Bundesregierung sind erhebliche Einsparungen beim CO2-Ausstoss. Hausbesitzer sollen ihren Beitrag leisten. Um bewerten zu können, wie viel Energie eine Immobilie verbraucht, hat der Gesetzgeber den Energieausweis entwickelt.

Dieser ist inzwischen nicht nur für Mietverhältnisse vorzulegen. Auch wenn ein Haus verkauft werden soll, muss der Eigentümer Interessenten den Energiepass zur Verfügung stellen.

Das Problem: Der Energieausweis ist nicht bloß ein Stück Papier. Banken wollen den Energiepass heute ebenfalls sehen. Und im Zuge der Förderung eines Darlehens durch die KfW ist der Nachweis über den Energieverbrauch sogar teilweise Pflicht.

Energieausweis – die beiden unterschiedlichen Arten

Im Zusammenhang mit dem Energieausweis haben sich zwei verschiedene Durchführungswege etabliert:

Ing-Diba

Die einfache Variante ist der Verbrauchsausweis. Hierfür wird einfach analysiert, wie sich die Verbrauchssituation in den letzten 36 Monaten entwickelt hat. Grundlage der Verbrauchsermittlung ist die Betriebskostenberechnung. Das Problem: An dieser Stelle kann das Verbrauchsverhalten ein Einflussfaktor werden.

Deutlich genauer ist der Bedarfsausweis. Hier beschäftigt sich ein Experte mit der baulichen Situation. Anhand von Parametern wie Dämmung oder Heizanlage werden anschließend die Verbrauchskennzahlen bestimmt. Anhand dieser lässt sich der voraussichtliche Bedarf ermitteln.

Bauförderung: Hier spielt der Energieverbrauch eine Rolle

Prinzipiell ist der Bedarfsausweis die teure Variante. Dass sich Käufer und Bauherren aber hierfür entscheiden sollten, hat verschiedene Gründe.

Ein Punkt ist die realistischere Einschätzung, wie gut die Immobilie tatsächlich ist. Auf der anderen Seite kann es durchaus sein, dass der Bedarfsausweis für den Baukredit einfach erforderlich ist – wenn eine Förderung in das Finanzierungsvehikel integriert werden soll.

Dann kommt man an dem Energiepass schlicht nicht dran vorbei. Man sollte aber immer die Finanzierungsbedingungen prüfen.

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