Baukredit
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In Deutschland stehen Rechtsgeschäfte ohne Vertrag oft auf sehr wackeligen Füßen. Beim Erwerb oder Bau einer Immobilie und dem dazugehörigen Baukredit ist es besser, nichts dem Zufall zu überlassen. Einfach den Darlehensantrag unterschreiben und schon fließt das Geld – so leicht machen es Banken den Bauherren nicht.

Beim Darlehensantrag warten auf Kreditnehmer verschiedene Hürden – die man im Vorfeld kennen sollte. Welche Aspekte sind diesbezüglich besonders wichtig?

Eines vorweg: Wer vorschnell den Darlehensantrag stellt und einen Vertrag unterzeichnet, schießt oft übers Ziel hinaus.


Darlehensantrag: Nichts geht ohne Darlehenszusage

Unterschreibe ich den Darlehensvertrag vor oder nach dem Gang zum Notar? Diese Frage stellen sich viele angehende Bauherren beim Darlehensantrag.

Generell ist es sinnvoll, den Vertrag erst nach dem Notartermin abzuschließen. Der Grund: Wird man sich mit dem Verkäufer nicht einig, muss der Darlehensvertrag aufgelöst werden, es entstehen dem Kreditnehmer Kosten.

Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass Banken – nach der Unterschrift zum Kaufvertrag – plötzlich (trotz positiver Resonanz auf den Darlehensantrag) einen Rückzieher machen. Wie können Kreditnehmer dieses Risiko umgehen?  Wer sich um einen Baukredit bemüht und eine interessante Finanzierung findet, fixiert das Ganze am besten über eine verbindliche Finanzierungszusage.

Baugeld: Alles auf einen Schlag oder in Raten

Ing-Diba

Braucht man als Familie eine Immobilienfinanzierung für den Neubau, ist man beim Blick in die Darlehensbedingungen schnell überrascht. Das Baugeld gibt es hier allgemein nicht auf einen Schlag. In aller Regel zahlt der Baufinanzierer den Kredit aus dem Darlehensvertrag in Raten aus – entsprechend dem nachgewiesenen Baufortschritt. Und zuerst ist meist das Eigenkapital aufzubrauchen.

Die Kreditsumme als Einmalzahlung gibt's dagegen beim Kauf einer Immobilie. Die Bedingung: Der Notar hat die Eintragung der Grundschuld ins Rollen gebracht. Letztere stellt für den Baufinanzierer die Sicherheit für das Baugeld dar. Wie hoch das Grundpfandrecht ist und was genau als Sicherheit dient, hält der Kreditvertrag ebenfalls fest.

Darlehensvertrag: Alles hat ein Ende

Irgendwann geht auch der Kreditvertrag zu Ende. In der Regel durch:

Letzteres ist nur in gewissen Situationen der Fall. Kreditnehmer können unter anderem aufgrund eines wichtigen Grunds oder wegen Ablauf der 10-Jahresfrist nach § 489 BGB aus dem Kreditvertrag aussteigen.

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