Baukredit
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Die Hausbank ist häufig der erste Ansprechpartner, wenn es um das Thema Immobilienfinanzierung geht. Beim Baukredit haben sich über Jahre aber noch ganz andere Möglichkeiten entwickelt. Inzwischen reichen auch Versicherer Immobilienfinanzierungen aus.

Zu den Klassikern gehört aber immer noch das Bauspardarlehen. Dahinter steht das Konzept der Bausparkasse, das in gewisser Weise den genossenschaftlichen Ansatz verfolgt. Wer profitiert vom Gang zur Bausparkasse? Worauf hat man als angehender Bauherr besonders zu achten?


Bausparkasse vs. Bank – Der Weg ins Eigenheim

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Das Prinzip der Bausparkasse entwickelte sich im 18.Jahrhundert. Von England aus verbreitete sich das Konzept über Europa und in die USA. Im 19.Jahrhundert entstanden entsprechende Vereinigungen auch in Deutschland. Was macht das Wesen der Bausparkasse aus? Den Rechtsrahmen legt unter anderem das Bausparkassengesetz fest.

Grundsätzlich steht hinter den Bausparkassen die Idee eines gemeinschaftlichen Sparens für das gleiche Ziel – die Finanzierung von Wohnraum. Bausparer zahlen in die Bausparkasse Kapital ein. Letztere entnimmt aus den Guthaben Gelder und teilt diese nach einem festgelegten Prinzip für den Baukredit zu.

Aus dieser Tatsache heraus lässt sich erklären, warum die Baufinanzierung einer Bank anders als das Baudarlehen der Bausparkasse aussieht.

Bausparvertrag: Die Zinswette mit den Bausparkassen

Ing-Diba

Der Bausparvertrag – oft auch als Bausparer bezeichnet – ist das klassische Produkt der Bausparkassen. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen Vertrag zur Immobilienfinanzierung, der im Wesentlichen aus zwei Phasen besteht:

Unmittelbar nach Abschluss des Vertrags zahlt der Verbraucher Kapital auf sein Konto bei der Bausparkasse ein. Letzteres wird mit einem festgeschriebenen Guthabenzins verzinst. Auf diese Weise baut der Bausparkunde Vermögen auf. Sobald das Guthaben eine vorgeschriebene Höhe erreicht – und andere Bedingungen wie die Mindestsparzeit – erfüllt werden, ist der Bausparvertrag zuteilungsreif.

Dies bedeutet in der Praxis, dass der Bausparkunde nicht nur das angesparte Kapital abrufen, sondern auch den Bausparkredit in Anspruch nehmen kann. Dessen Rahmenbedingung haben die Vertragsparteien im Vorfeld festgelegt. Im Zuge der Darlehensphase, die jetzt beginnt, wird der Kredit der Bausparkasse in festen monatlichen Raten zurückgezahlt.

Durch die Tatsache, dass der Darlehenszins im Voraus feststeht, ist das Bauspardarlehen in gewisser Weise eine Zinswette, die profitabel wird, wenn der Marktzins deutlich darüber liegt.

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