Baukredit
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In Deutschland haben über Jahre verschiedene Formen der staatlichen Förderung für Wohneigentum existiert. Mit dem Wegfall der Eigenheimzulage zum 01.Januar 2006 ist der Umfang dieser Förderungen deutlich geschrumpft. Neben den vermögenswirksamen Leistungen ist die Wohnungsbauprämie eine der noch existierenden Unterstützungen.

Wer erhält die Wohnungsbauprämie? In welcher Höhe wird die Förderung an Haushalte und Familien ausgezahlt? Wie lässt sich die Unterstützung in den Baukredit integrieren? Fragen, die wahrscheinlich jeder Verbraucher hat.


Wohnungsbauprämie: Eine Idee der 1950er Jahre

Betrachtet man die Wohnungsbauprämie und deren Geschichte, blitzen an dieser Stelle die Ideen der Sozialen Marktwirtschaft und das Ziel einer breiten Vermögensverteilung über alle Schichten auf. 1952 eingeführt, wollte die damalige Bundesregierung einer breiten Öffentlichkeit ins Eigenheim verhelfen.

Heute ist der Drang in die eigenen vier Wände ebenfalls noch vorhanden. Bei Anschaffungskosten weit jenseits der 100.000 Euro und entsprechend hohen Summen für den Baukredit kommt jede finanzielle Unterstützung genau zum richtigen Zeitpunkt.

Eigenheimförderung: Wer kann die Prämie in Anspruch nehmen?

Ing-Diba

Grundsätzlich haben in Deutschland alle Personen ab 16 Jahren – sofern sie unbeschränkt steuerpflichtig sind - Anspruch auf die Prämie.

Aber: Die Wohnungsbauprämie wird nicht ohne eine Prüfung der finanziellen Verhältnisse gewährt.

Grundsätzlich müssen sich Haushalte entscheiden, ob sie lieber die:

in Anspruch nehmen wollen. Parallel dürfen die anspruchsberechtigten Personen gewisse Einkommenshöhen nicht überschreiten.

So gilt, dass Alleinstehende pro Jahr maximal 25.600 Euro verdienen dürfen, um den Anspruch nicht zu verlieren. Für Ehe- und Lebenspartner mit gemeinsamer Veranlagung bei der Einkommenssteuer erhöht sich die Grenze auf den doppelten Betrag, das Grenzeinkommen liegt bei 51.200 Euro p. a.

Gefördert werden Aufwendungen für Bausparkassen oder Sparverträge, die dem Erwerb von Wohneigentum dienen, übrigens nicht in unbegrenzter Höhe. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sehen an dieser Stelle vor, dass 8,8 Prozent von Aufwendungen in Höhe von 512 Euro/1024 Euro als Förderung die Obergrenze darstellen.

Demzufolge kann im Rahmen der Wohnungsbauprämie die höchstmögliche Förderung für Alleinstehende bei 45,06 Euro je Sparjahr liegen. Für eine gemeinsame Veranlagung erhöht sich die Förderhöchstsumme wieder auf den doppelten Betrag – nämlich 90,11 Euro.

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