Baukredit
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Wer einen Baukredit aufnehmen möchte, muss die Bereitschaft mitbringen, viele neue Fachwörter zu lernen. Einer der neuen Begriffe, den man kennen muss, lautet: Auszahlungskurs.

Das Wort klingt zwar so, als stammt es direkt von der Börse, ist für jedes Baudarlehen jedoch wesentlich. Der Begriff vom Auszahlungskurs ist eng mit dem Disagio verwandt, ein Begriff, den man am besten gleich mitlernt.


Was ist ein Auszahlungskurs?

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Tatsächlich ist die Bedeutung des Wortes ganz einfach: Der Auszahlungskurs ist der Teil der Kreditsumme, die ausgezahlt wird. Er wird in Prozent ausgedrückt.

Bei den meisten Darlehen beträgt der Kurs 100 Prozent. Beim Baugeld ist dies jedoch anders: Da sich der Bau nicht selten über Jahre hinzieht, wird das Geld erst nach und nach ausgeschüttet. Der Auszahlungskurs liegt entsprechend tiefer.

Was ist ein Disagio?

Ing-Diba

Der Disagio ist die Vereinbarung darüber, dass weniger als die volle Kreditsumme sofort ausgezahlt wird. Gewöhnlich wird der Begriff des Disagio synonym mit einem Zinssatz verwendet.

Gemeint ist damit das Folgende: Alle Gelder der Baufinanzierung, die über den Auszahlungskurs auch tatsächlich ausgeschüttet werden, fallen unter die Zinspflicht. Man muss also Bauzinsen bezahlen.

Allerdings kann die Bank mit den Mitteln, die noch als Disagio zurückgehalten werden, nichts tun. Darum werden die entsprechenden Gelder ebenfalls verzinst, der Zinssatz ist allerdings meistens niedriger.

Welcher Auszahlungskurs ist für einen Hauskredit ratsam?

Die Antwort auf diese Frage lässt sich kaum verallgemeinern, weil viele Faktoren eine Rolle spielen.

Beispielsweise:

Zumeist liegt der Auszahlungskurs für einen Kredit beim Hausbau zwischen 90 und 97 Prozent. Er muss aber für jede Finanzierung individuell durchgerechnet werden.

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